Fairtrade Region

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AUSSEERLAND - SALZKAMMERGUT
1. FAIRE REGION ÖSTERREICHS
 
Das Ziel

  • Vorbildwirkung der Gemeinden als Multiplikator in der Öffentlichkeit
  • Vernetzung von Regionalität- FAIRTRADE und Wirtschaft.
  • Der Genuss heimischer Produkte und Fair gehandelter Produkte als Marke für unsere Einwohner und Gäste.

 
Die Partner

FAIRTRADE Österreich

Wir genießen was der Süden produziert: Kaffee, Kakao, Tee oder Bananen gehören wie selbstverständlich zu unserem Leben. Nicht ganz so selbstverständlich ist leider, dass die Produzentinnen in den so genannten Entwicklungsländern auch von ihrer Arbeit leben können.

Die Produzenten erhalten für die Rohstoffe faire Preise, unabhängig von den Weltmarktpreisen. So kann eigenverantwortlich gewirtschaftet werden, die Menschen in den Entwicklungsländern können ihre Existenz weitgehend sichern und soziale Mindeststandards in punkto Gesundheit und Bildung erreichen.

Regionale Selbstvermarkter
Von der Schulmilch bis zum Bauernmarkt


Faire Betriebe:

SPA Hotel Restaurant Erzherzog Johann
Unimarkt
Bioladen Verena Erhart


Links:

FAIRTRADE Österreich  

Biobauern Ennstal

Landmarkt

Eine Welt Handel

Tourismusverband Ausseerland

Österreichische Bundesforste

Welthaus Diözese Graz Seckau

Südwind Steiermark

 


Fairtrade-Abend am 9. November 2016 im Kur- und Congresshaus Bad Aussee

Der Fairtrade Informationsabend im Kur- und Congresshaus Bad Aussee bot ein umfassendes Programm rund um Lebensmittelherkunft bis hin zu Hilfsprojekten.

Berichte kamen vom Welthaus Graz (Fairtrade), von der Fairtrade-Gemeinde Bad Aussee (Lebensmittelherkunft + Biobauern) und vom Projekt Schulen für Afrika. Außerdem wurde der neue Ausseer Bioladen vorgestellt.

Ein beachtlicher Reinerlös wurde dem Projekt Schulen für Afrika gespendet.

 

      
Die Organisatorinnen des HLW-Projektes Stefanie Kalß und Nathalie
Lichtenegger, Peter Ebner und Hans-Martin Rastl vom Projekt Schulen
für Afrika, Fairtrade-Vortragende Karin Mauser (Welthaus Graz).

 


Die Fairtrade-Expertin Karin Mauser vom Welthaus Graz mit den
Organisatorinnen Stefanie Kalß und Nathalie Lichtenegger.

 

Eine Diplomarbeit der beiden Schülerinnen der HLW Bad Aussee, Nathalie Lichtenegger und Stefanie Kalß, ermöglichte diese Informationsveranstaltung.
Diplomarbeit per PDF

Frau Karin Mauser vom Welthaus Graz referierte im ersten Teil über Fairtrade. Sie war auch mitverantwortlich für die Gründung der Fairtrade-Region Ausseerland im Jahr 2008.

Im zweiten Teil gab es mehrere Kurzreferate:

  • Gerhard Ziermayer (Gemeindebediensteter, zuständig u.a. Fairtrade):   Herkunft von Lebensmitteln, Beispiele Soja aus Brasilien, Brokkoli einer bekannten Österreichischen Marke aus Ecuador;
  • Franz Frosch (Bürgermeister und Biobauer):   Biobauern;
  • Verena Erhart:   Vorstellung des neuen Bioladens in der Bahnhofstraße;
  • Hans-Martin Rastl:   Schulen für Afrika.

Auszug aus dem Fairtrade-Vortrag von Frau Karin Mauser:

  • Mehr als 500 Mio. Kleinbauernfamilien weltweit produzieren fast 80 % der Nahrungsmittel für die Weltbevölkerung;
  • 70 % der Hungernden in sogenannten Entwicklungslängern leben auf dem Land;
  • 40 % der Arbeitskräfte weltweit haben keine Rechte und keinen Arbeiterschutz;
  • Nur 7 % der Arbeitskräfte weltweit sind in Gewerkschaften organisiert.

Fairtrade-Standards und –Prämien machen so manches möglich:

  • Geregelte Arbeitsbedingungen;
  • Verbot von Kinderarbeit und Diskriminierung;
  • Förderung von Bio-Anbau sowie Verbot von gefährlichen Pestiziden;
  • Schutz von natürlichen Ressourcen;
  • Bezahlungen von Fairtrade-Mindestpreis und Prämie.

Fairtrade in Österreich:

  • 1.300 verschiedene Produkte mit Fairtrade-Siegel;
  • 5.000 Verkaufsstellen mit Fairtrade-Waren;
  • 1.800 Cafés, Bäckereien, Hotels + Restaurants.

 


Der Kleinkunstsaal im Kur- und Congresshaus bietet den idealen Rahmen.

 


Bioladen-Betreiberin Verena Erhart (m) mit Nathalie (l) und Stefanie (r).

 


Nathalie und Stefanie machen auf die
Fairtrade-Bananen-Aktion aufmerksam.

 


Bgm. Franz Frosch als Gastgeber und mit kurzem Vortrag.

 


Das Buffet wurde gut angenommen, Spenden sind reichlich eingegangen.

 


Um € 35,-- kann man sich eine Ziege (Patenschaft) in Afrika
kaufen - inklusive I-Shirt.